Jusletter

Die Alimentenbevorschussung im interkantonalen Verhältnis

  • Autoren/Autorinnen: Marc Häusler / Nina Scheidegger
  • Rechtsgebiete: Beziehungen zwischen Eltern und Kindern. Erwachsenenschutz, SchKG
  • Zitiervorschlag: Marc Häusler / Nina Scheidegger, Die Alimentenbevorschussung im interkantonalen Verhältnis, in: Jusletter 1. Juli 2013
Oberstes Ziel der Alimentenhilfe in der Schweiz ist es, mittels Alimenteninkasso und Alimentenbevorschussung die Unterhaltsleistungen zugunsten derjenigen Kinder zu sichern, deren Eltern ihrer Unterhaltspflicht nicht nachkommen. Der Beitrag soll aufzeigen, dass im Bereich der kantonal geregelten Alimentenbevorschussung erheblicher Handlungsbedarf besteht, um den Unterhalt eines Kindes genügend und auch einheitlich zu sichern. Anhand eines Beispiels zwischen dem Kanton Bern und dem Kanton Luzern wird skizziert, dass es mitunter zu Kollisionen der einzelnen Gesetze kommt und entsprechend die für eine Behörde massgebende Rechtsordnung unbeachtet bleiben muss.

Inhaltsverzeichnis

  • 1. Einleitung
  • 2. Kantonale Regelungen
  • 3. Kanton Bern
  • 3.1. Gesetzliche Regelung
  • 3.2. Geltendmachung
  • 3.3. Ausschluss der Bevorschussung
  • 4. Kanton Luzern
  • 4.1. Gesetzliche Regelung
  • 4.2. Geltendmachung
  • 4.3. Ausschluss der Bevorschussung
  • 5. Wohnsitz nach ZUG und ZGB
  • 6. Vereinbarkeit von Art. 4 Abs. 1 GIB mit übergeordnetem Recht
  • 7. Konsequenz
  • 8. Möglichkeiten zu einer einheitlichen Regelung
  • 9. Fazit

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