Table des matières
-
1. Einleitung
-
2. Urteil des Bundesgerichts vom 6. September 2021
-
3. Grundlagen des Novenrechts
-
3.1. Noven
-
3.2. Zweimaliges unbeschränktes Äusserungsrecht gemäss Art. 229 Abs. 2 ZPO
-
-
4. Novenschranke gemäss Art. 229 Abs. 2 ZPO
-
4.1. Folgen des Eintritts
-
4.2. Lehre – Divergierende Auffassungen bezüglich des «Beginns der Hauptverhandlung»
-
4.2.1. Vorbringen der Noven in jeweils ersten Parteivorträgen möglich
-
4.2.2. Aktenschluss nach Replik bzw. Duplik gemäss Art. 228 Abs. 2 ZPO
-
4.2.3. Aktenschluss vor den ersten Parteivorträgen
-
-
4.3. Obiter dictum des Bundesgerichts im Urteil BGE 144 III 67
-
4.3.1. Kritik der Lehre am Bundesgericht
-
4.3.2. Arbeitsgericht Zürich: Noven in der Hauptverhandlung
-
-
-
5. Präzisierung der Rechtsprechung im Bundesgerichtsentscheid 4A_50/2021 vom 6. September 2021
-
5.1. Auslegung von Art. 229 Abs. 2 ZPO
-
5.1.1. Wortlaut
-
5.1.2. Entstehungsgeschichte
-
5.1.3. Systematik
-
5.1.4. Zweck der Bestimmung
-
-
5.2. Gesamtwürdigung spricht für Novenschranke vor Parteivorträgen
-
-
6. Kritik
-
6.1. Verkomplizierung des Verfahrens insbesondere für Laien
-
6.2. Dient weder Waffengleichheit noch Entlastung der Gerichte
-
6.3. Ungleiche Anwendung der Rechtsprechung je nach Art und Ablauf des Verfahrens
-
6.3.1. Differenzierung zwischen mündlicher Hauptverhandlung und Schriftenwechsel
-
6.3.2. Differenzierung zwischen vereinfachtem und ordentlichem Verfahren
-
6.3.2.1. Faktisch keine Novenschranke bei Hauptverhandlung vor Arbeitsgerichten im vereinfachten Verfahren
-
6.3.2.2. «Schriftliche Stellungnahme» gemäss Art. 245 Abs. 2 ZPO
-
-
-
-
7. Umsetzung in der Praxis
-
8. Fazit