Recension : Conflits entre le droit interne et le droit international
Démocratie directe et/ou pouvoir des juges ? par Jean-François Perrin, Collection de la Revue de droit suisse, Cahier 55
Sylvain Marchand
Zitiervorschlag: Sylvain Marchand, Recension : Conflits entre le droit interne et le droit international, in: Jusletter 22. Oktober 2018
In der politischen Debatte über die Beziehung zwischen internationalem und Landesrecht geht es hoch her in der Schweiz. Prof. Perrin äussert sich aus der Perspektive eines Privatrechtstheoretikers. Er überwindet die traditionelle Gegenüberstellung zwischen monistischem und dualistischem Ansatz und zeigt, dass die Fülle der oft ungenügend koordinierten Regeln des internationalen Rechts zu einem rechtlichen Pluralismus führt, in welchem der Richter eher aufgrund von moralischen Wertvorstellungen als unter Anwendung einer Konfliktregel entscheidet. Der Autor zeigt sich besorgt über eine richterliche Praxis, die vielleicht angelsächsischen Juristen vertraut, der institutionellen Logik der Schweiz jedoch fremd ist. (as)
Inhaltsverzeichnis
1. La technique juridique au centre du débat public
2. Le juge faiseur de droit
3. La négation du conflit de lois
4. Le constat du pluralisme juridique
5. Des principes généraux aux droits fondamentaux
6. Le droit constitutionnel suisse face aux contradictions du droit international
7. L’américanisation de la culture juridique suisse
8. Conclusions
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