Zur Notwendigkeit und Schwierigkeit von englischsprachigen Gesetzestexten im Strafrecht
Ekaterina Korolevskaya
Stefan Maeder
Zitiervorschlag: Ekaterina Korolevskaya / Stefan Maeder, Lost in Translation, in: Jusletter 13. Oktober 2025
Englisch gewinnt auch im Strafrecht an Gewicht, etwa in Verfahren mit internationalem Bezug oder in der Rechtshilfe. Dieser Aufsatz befasst sich mit der englischen Übersetzung des StGB in der Systematischen Rechtssammlung, namentlich mit ihrer Stellung im Vergleich zum Rätoromanischen und mit Begriffen wie «Vorsatz», «Fahrlässigkeit» oder «Arglist». Es zeigen sich Inkonsistenzen: «vorsätzlich» wird mal mit «wilfully», mal mit «intentionally» übersetzt, bei Art. 117 StGB erscheint «recklessness», während «arglistig» in Art. 146 StGB fehlt. Das beeinträchtigt die rechtsdogmatische Klarheit und unterstreicht die Notwendigkeit verlässlicher Übersetzungen.
Inhaltsverzeichnis
1. Zunehmende Bedeutung von Englisch im Strafrecht
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