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Wie werden Unterhaltszahlungen im Schweizer Steuerrecht behandelt? Sara Angeleska geht in Fiscalité des contributions d’entretien entre ex-époux auf die praktischen Fragen ein. Dieser Artikel stellt die Regelung für Unterhaltszahlungen zwischen ehemaligen Ehegatten, die Kriterien der jüngsten Rechtsprechung und die Auswirkungen für Steuerpflichtige und Steuerbehörden vor. Dies sind Probleme, die nicht nur Steuerrechtler interessieren, sondern auch in der familienrechtlichen Beratung wichtig sind.

Der Aufsatz von Michael Hodel befasst sich mit der These, wonach die am ersten Januar 2024 in Kraft getretene Revision der StPO eine Änderung betreffend die Fernwirkung von Beweisverboten mit sich gebracht hat, die aus rechtsstaatlicher Sicht als nur schwer haltbar erscheinen dürfte. Um der Leserschaft die Zugänglichkeit des hier verfolgten Anliegens zu erleichtern, wird die These vor dem Hintergrund der Folter zur Erlangung von Erkenntnissen beleuchtet.

Häusliche Gewalt verursacht schwerwiegende persönliche, gesellschaftliche und wirtschaftliche Schäden. Electronic Monitoring (EM) gilt als vielversprechendes Instrument, um gefährdete Personen wirksamer zu schützen. Während andere Länder EM bereits erfolgreich präventiv einsetzen, steckt die Schweiz noch in den Anfängen. Erste kantonale Pilotprojekte wurden 2024 wissenschaftlich begleitet und liefern wichtige Praxiserfahrung. Der Beitrag Electronic Monitoring zur Prävention von Häuslicher Gewalt von Jann Schaub und Jonas Weber stellt die rechtlichen Rahmenbedingungen dar, präsentiert zentrale Ergebnisse der Begleitstudie und zeigt Perspektiven für den künftigen Einsatz von EM im Bereich Häuslicher Gewalt auf.

Wir wünschen eine anregende und interessante Lektüre!

Stephan Kilian
Editions Weblaw

Wissenschaftliche Beiträge
Sara Angeleska
Sara Angeleska
Abstract

Die steuerliche Behandlung von Unterhaltszahlungen wirft im Schweizer Steuerrecht nach wie vor praktische Fragen auf. Der vorliegende Artikel stellt die Regelung für Unterhaltszahlungen zwischen ehemaligen Ehegatten, die von der jüngsten Rechtsprechung herausgearbeiteten Kriterien sowie die Auswirkungen für Steuerpflichtige und Steuerverwaltung vor. (xf)

Michael Hodel
Abstract

Vorliegender Aufsatz befasst sich mit der These, wonach die am ersten Januar 2024 in Kraft getretene Revision der StPO eine Änderung betreffend die Fernwirkung von Beweisverboten mit sich gebracht hat, die aus rechtsstaatlicher Sicht als nur schwer haltbar erscheinen dürfte. Um der Leserschaft die Zugänglichkeit des hier verfolgten Anliegens zu erleichtern, wird die These vor dem Hintergrund der Folter zur Erlangung von Erkenntnissen beleuchtet.

Jann Schaub
Jann Schaub
Jonas Weber
Jonas Weber
Abstract

Häusliche Gewalt verursacht schwerwiegende persönliche, gesellschaftliche und wirtschaftliche Schäden. Electronic Monitoring (EM) gilt als vielversprechendes Instrument, um gefährdete Personen wirksamer zu schützen. Während andere Länder EM bereits erfolgreich präventiv einsetzen, steckt die Schweiz noch in den Anfängen. Erste kantonale Pilotprojekte wurden 2024 wissenschaftlich begleitet und liefern wichtige Praxiserfahrung. Der Beitrag stellt die rechtlichen Rahmenbedingungen dar, präsentiert zentrale Ergebnisse der Begleitstudie und zeigt Perspektiven für den künftigen Einsatz von EM im Bereich Häuslicher Gewalt auf.

Aus dem Bundesgericht
Jurius
Abstract

BGer – Das Bundesgericht weist die Beschwerde einer Frau ab, die 2022 zusammen mit weiteren Personen bei einer Aktion der Protestbewegung «RENOVATE SWITZERLAND» die Mont-Blanc-Brücke in Genf blockiert hat. Ihre Verurteilung wegen Nötigung und Störung des öffentlichen Verkehrs ist nicht zu beanstanden und mit der Versammlungs- und Meinungsäusserungsfreiheit vereinbar (Urteil 6B_112/2025)

Medienmitteilungen
Jurius
Abstract

Die von der FINMA im März 2023 verfügte Abschreibung von AT1-Kapitalinstrumenten der Credit Suisse hat keine Rechtsgrundlage. Das Bundesverwaltungsgericht hat deshalb in einem Verfahren deren Verfügung in einem Teilentscheid aufgehoben.

Jurius
Abstract

Am 12. Oktober 2025 ist das EU-Einreise-/Ausreisesysten (Entry/Exit-System, EES) im Schengen-Raum in Betrieb gegangen. Es wurde von der EU entwickelt, um irreguläre Migration zu verhindern und die Sicherheit im Schengenraum zu verbessern. Als Schengen assoziiertes Mitglied ist die Schweiz neben 28 anderen europäischen Staaten an diesem Informationssystem beteiligt. Der EDÖB hat Musterbriefe erstellt, mit denen Betroffene Ihre Rechte geltend machen können.

Vernehmlassungsübersicht
Jurius
Abstract

Die Zusammenstellung beinhaltet alle laufenden Vernehmlassungen der Bundeskanzlei, der Departemente EDA, EDI, EJPD, VBS, EFD, UVEK, WBF und der Parlamentarischen Kommissionen im Oktober 2025. Die einzelnen Vernehmlassungen sowie die dazugehörigen Unterlagen können via Links direkt abgerufen werden.