Liebe Leserinnen und Leser

Ass. Prof. Dr. Christa Tobler analysiert in «Die Öffnung des Strommarktes in der Schweiz» die juristische Problematik des Stromdurchleitungsrechts in Bezug auf das Wettbewerbsrecht, die Wirtschaftsfreiheit sowie das Enteignungsrecht nach den Bestimmungen des Elektrizitätsgesetzes.

«Ein Teilzeitwohnrecht ist eine gute Möglichkeit, mit einem Besitz flexibel an vielen Orten Urlaub zu machen. Um diese Urlaubsform zu nutzen, erwirbt man an einer angeschlossenen Ferienanlage ein Teilzeitwohnrecht. Diese Wohnrechte werden in den unterschiedlichsten Formen angeboten» (http://time-share-boerse.de). Sog. Time-Sharing Programme bringen aber nicht immer nur Vorteile mit sich. Dr.iur. Roland Pfäffli untersucht das «Institut des Teilzeitwohnrechts» unter Einbezug der vorgesehenen Revision des OR und zeigt Lösungsansätze in der Praxis auf.

Drei Jurius-Beiträge widmen sich der letztjährigen Telders International Law Moot Court Competition. Im Jahr 2003 gewann das Team der Universität St. Gallen, bestehend aus Karin Oberlin, Lena Papageorgiou, Philipp Frech und Daniel Häusermann (Team Coach: Bernhard Hofstötter), den Wettbewerb. Grundlage bildete ein Fall rund um den Problemkreis der individuellen Verantwortlichkeit von Staatsoberhäuptern für Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Völkermord. Neben der mündlichen Darstellung ihrer Argumente vor international renommierten Völkerrechtsexperten musste jedes Team Schriftsätze vorbereiten. Dabei galt es, den Fall aus anwaltlicher Sicht durchzuargumentieren, einmal aus Sicht des Klägers, einmal aus Sicht des Beklagten («The Migdal - Bayarat Dispute»).

Mit besten Grüssen

Nils Güggi

Koordination Jusletter