Sehr geehrte Leserinnen und Leser

Soluna Girón und Roger Peter beschäftigen sich mit der Vergabe von Gutachteraufträgen im Sozialversicherungsrecht nach Art. 44 ATSG. Beide Beiträge analysieren die unbefriedigende aktuelle Rechtslage und formulieren Vorschläge für den laufenden Gesetzgebungsprozess zur Gewährleistung von Fairness, Akzeptanz und Glaubwürdigkeit des Sozialversicherungsverfahrens. 

Marco Weiss widmet sich ebenfalls dem Sozialversicherungsrecht. Er kommentiert den Bundesgerichtsentscheid 8C_163/2018, gemäss dem IV-Rentenbezügerinnen und -bezüger nicht nur berechtigt, sondern auch verpflichtet sind, an zumutbaren Eingliederungsmassnahmen aktiv teilzunehmen.

Was passiert mit Kindern, deren Eltern strafrechtlich verfolgt werden? Sophie de Saussure widmet sich den Schwierigkeiten, die für die Kinder damit einhergehen und analysiert die schweizerischen Rechtsvorschriften wie auch die völkerrechtlichen und supranationalen Bestimmungen in den verschiedenen Phasen des Strafverfahrens kritisch.

Die schweizerischen Hochschulen verfügen über bundesverfassungsrechtlich geschützte Autonomie, wie das Bundesgericht 2014 erstmals erwogen hat. Mathias Kaufmann versucht eine Annäherung an dieses neue verfassungsmässige Recht und analysiert ferner dessen organisations- und prozessrechtliche Implikationen. 

Am 1. September 2019 trat das Übereinkommen des Europarates gegen die Manipulation von Sportwettbewerben, die Magglinger Konvention, in Kraft. Madalina Diaconu und André Kuhn geben einen Überblick über die in der Schweiz geltenden Strafbestimmungen, um Match-fixing zu verhindern. 

Ich wünsche Ihnen eine spannende Lektüre und einen guten Start in die Woche.

Daphne Röösli
Produktmanagerin Jusletter

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