Wenn uns die Technik etwas gelehrt hat, so das Gesetz von der Zeitnot. Je schneller wir werden, desto knapper wird die Zeit. (Thomas Regau)

Liebe Leserinnen und Leser

Wir freuen uns, dass Sie sich jeweils Anfangs Woche die Zeit für Jusletter nehmen. Das Jusletter-Team wünscht Ihnen für 2005 viel Zeit und ein erfolgreiches und gutes Jahr. Wir hoffen, Sie auch dieses Jahr mit spannenden Beiträgen erfreuen zu können und unternehmen mit der heutigen Ausgabe einen gut bepackten Start ins neue Jahr.

Prof. Rolf H. Weber analysiert Stärken und Schwächen der vom Bundesrat geplanten Regelung zur Schaffung einer verwaltungsunabhängigen Elektrizitätsmarktkommission.

Dr. iur. Yuanshi Bu veröffentlicht eine rechtsvergleichende Untersuchung des schweizerischen und chinesischen Urheberrechts in Bezug auf dessen Schranken im digitalen Umfeld.

Mit BGE 2A.178/2004 vom 30. November 2004 hat das Bundesgericht die Entbündelung der «letzten Meile» abgelehnt. PD Dr. iur. RA Hans Rudolf Trüeb und RA Julia Rutishauser besprechen den Entscheid: «Notwendig ist ein teleologisch-funktionaler Denkstil, der den Beitrag einer wirtschaftsrechtlichen Norm zur Ordnungsfunktion der jeweiligen (sektoriellen oder sektorübergreifenden) Regelung erkennt. [...] Von diesem Denkstil scheint freilich die II. Öffentlichrechtliche Kammer mehr als eine (letzte) Meile entfernt.»

Philip R. Bornhauser bietet einen «Überblick über das Zusammenspiel erbrechtlicher und sonstiger durch den Tod ausgelöster Ansprüche».

Dr. iur. Roger M. Cadosch outlines issues raised by multilingualism in the tax treaties concluded by Switzerland («Multilingual issues in tax treaty law (Switzerland»).

Lic. iur. Bruno Zehnder bespricht den im November 2004 veröffentlichten Bericht der chilenischen Nationalen Kommission über politische Haft und Folter («Chile stellt sich der Vergangenheit»).

Mit besten Grüssen

Nils Güggi

Projektleiter Jusletter

PS: Am Ende dieser E-Mail finden Sie neu eine Vorschau auf die nächste Ausgabe von Jusletter.