| Simone Kaiser | Sarah Montani |
| Rechtsanwältin, Leiterin Jusletter | Mitinhaberin Weblaw AG |
Abstract
Basierend auf dem letzten Entscheid des Bundesgerichts zur Problematik der Kündigung eines Arbeitsverhältnisses, um zu verhindern, dass dieses mit allen Rechten und Pflichten auf den Betriebserwerber übergeht, analysiert der Beitrag die Rechtsfolgen einer solchen Kündigung. In diesem Zusammenhang prüfen die Autoren die von der Rechtsprechung und Lehre entwickelten Grundsätze im Lichte des relevanten europäischen Rechts.
Abstract
Die zivilrechtliche Abteilung des Kantonsgerichts Jura hat mit Urteil vom 12. Februar 2011 den ersten Entscheid in der Schweiz zum Thema Google Suggest gefällt. Der Beitrag analysiert den Inhalt des Urteils kritisch und wirft insbesondere einen Blick auf die Rechtsprechung in anderen Ländern. Es wird versucht, eine Momentaufnahme der aktuellen Rechtslage in Bezug auf die betreffende Technologie und weitere – wünschenswerte – Entwicklung zu erstellen. (sk)
Abstract
Am 1. Januar 2011 ist in der Schweiz das revidierte Lugano-Übereinkommen in Kraft getreten. Mit der Revision wurde der Wortlaut an die EuGVVO angepasst. Es stellt sich die Frage: Ist die durch das EuGH-Urteil «Odenbreit» implementierte Auslegung der EuGVVO, die dem Verkehrsopfer nach Unfall im Ausland bei Direktklage gegen den Haftpflichtversicherer einen Gerichtsstand am eigenen Wohnsitz zugesteht, auf das revLugÜ zu übertragen – nachdem die Gerichte einer Anwendung der Odenbreit-Praxis unter dem alten LugÜ eine Absage erteilt hatten? Mit inzwischen rechtskräftigem Urteil vom 14. Dezember 2011 hat das Amtsgericht Trier diese Frage verneint.
Abstract
Der Flughafenslot als ein Benützungsrecht für Start und Landung eines Flugzeuges hat eine lange Tradition in der Luftfahrt und gewinnt mit steigender Dichte im Luftraum und an Flughäfen immer grössere Bedeutung. Unter Berücksichtigung der praktischen Handhabung wird interdisziplinär eine Analyse aus der Sicht des schweizerischen Verwaltungsrechts vorgenommen.
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Am 5. März 2012 hat sich der Autor in einem Beitrag mit dem Titel «Geplante Neuregelung des Vertriebs kollektiver Kapitalanlagen» zur laufenden Teilrevision des Kollektivanlagengesetzes basierend auf dem Vorentwurf des Eidgenössischen Finanzdepartements (EFD) geäussert. In der Zwischenzeit ist der Entwurf und die Botschaft des Bundesrats erschienen, so dass in diesem Beitrag eine Aktualisierung und Präzisierung der in Jusletter am 5. März 2012 gemachten Ausführungen vorgenommen werden soll.
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EGMR – Die Mitglieder des Vereins Rhino haben einen endgültigen Sieg gegen den Bund erzielt. Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat seinen Beschluss vom Oktober 2011, die Schweiz habe die Vereinigungsfreiheit verletzt, bestätigt. (Urteil 48848/07) (sk)
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BGer – Wer sich verletzt in Untersuchungshaft befindet, hat keinen Anspruch auf Taggelder der Unfallversicherung. Laut Bundesgericht würden sonst gesundheitlich angeschlagene Insassen gegenüber arbeitsfähigen Inhaftierten privilegiert. (BGE 8C_377/2011)
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BGer – Im Dezember 2011 bestätigte das Bundesgericht das Urteil gegen den Mann, der wegen eines Dreifachmordes in Vevey zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt wurde. Seine Revision gegen das Urteil wurde nun vom Bundesgericht abgewiesen. (Urteil 6F_3/2012) (sk)
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BGer – Das Bundesgericht hat auf ein Urteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte reagiert und die Landesverweisung gegen einen Türken aufgehoben. Damit kann ein Fall ad acta gelegt werden, der die höchsten Gerichte schon mehrfach beschäftigt hat. (Urteil 2F_1/2012)
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BGer – Der Schutz des Auerhuhns zwingt Gemeinden im Vallée de Joux viele Verbote und Beschränkungen bei der Nutzung Ihrer Waldwege zu dulden. Das Bundesgericht wies eine Berufung der Gemeinden ab. (Urteil 1C_524/2010) (sk)
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BVGer – Das Eidgenössische Finanzdepartement (EFD) muss neu über die Entschädigungsklage einer russisch-französischen Mutter befinden, die 2006 drei Monate in Auslieferungshaft gesessen hat. Laut Bundesverwaltungsgericht war die vom Bundesamt für Justiz verlängerte Haft rechtswidrig. (Urteil A-4859/2010)
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BStGer – In der Neuauflage des Prozesses zur Zigarettenschmuggelaffäre hat das Bundesstrafgericht in Bellinzona am 21. März 2012 weitgehend an seinem Urteil des ersten Verfahrens festgehalten. Es sprach sieben von neun Angeklagten frei. Zwei Italiener wurden zu teilbedingten bzw. bedingten Haftstrafen verurteilt. (Urteil SK.2011.5)
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Der Bundesrat hat am 21. März 2012 das revidierte WTO-Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen unter Vorbehalt der Genehmigung durch das Parlament verabschiedet. Dieses revidierte Übereinkommen erschliesst den Schweizer Anbietern neue Märkte.
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Die Schweizer Hersteller von Explosivstoffen haben länger Zeit, die Vorgaben zur Kennzeichnung und Rückverfolgung von Explosivstoffen umzusetzen. Der Bundesrat hat am Mittwoch die Sprengstoffverordnung geändert und die Fristen verlängert.
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Der Bundesrat hat in seiner Sitzung vom 21. März 2012 beschlossen, ab dem 1. April 2012 auf die Besteuerung von elektronischen Zigaretten zu verzichten. Zudem wird die Deklarationsfrist für Tabakfabrikate verkürzt. Die Verordnung über die Tabakbesteuerung (TStV) wird entsprechend geändert.
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Die Kommission für Wirtschaft und Abgaben des Ständerats (WAK-S) empfiehlt ihrem Rat auf den Gesetzesentwurf zum Steueramtshilfegesetz (StAG) einzutreten.
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Die Aussenpolitische Kommission des Nationalrats (APK-N) will nicht, dass der Bundesrat die Verhandlungen mit den USA über den Austausch von Polizeidaten abbricht. Die USA drohen mit der Visumspflicht für Schweizer Touristen, sollte die Schweiz nicht mitmachen.
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