Liebe Leserinnen und Leser

Nach zwei Schwerpunkt-Ausgaben zum Fusionsgesetz und zum Kunstrecht meldet sich Jusletter wieder mit einem bunten Strauss an Beiträgen zu verschiedensten Themen.

Prof. Dr. Thomas Koller deckt Widersprüche und Ungenauigkeiten in einer Urteilsbegründung  des Bundesgerichts zum Zusammenwirken von UN-Kaufrecht (CISG) und nationalem Recht auf.

Ein hochbrisantes Thema - den Kapitalisierungszinsfuss im Haftpflichtrecht - thematisieren Dr. Marc Schaetzle und Stephan Weber. Es sei nämlich angesichts der Senkung des Zinssatzes durch den Bundesrat im BVG-Bereich auch vom Bundesgericht eine Senkung im Personenschadenrecht zu erwarten («Analogien zwischen BVG und Personenschadenrecht»).

Dr. iur. Andrea Marcel Töndury widmet sich anlässlich des Erscheinens des zweiten Bandes der «Neueren schweizerischen Verfassungsgeschichte» von Prof. Dr. iur. Dr. h.c. Alfred Kölz einerseits dem genannten Werk und anderseits der Bedeutung der verfassungsgeschichtlichen Entwicklungen für das Verständnis des heutigen Staatsrechts.

Dr. iur. Christoph Fricker vermittelt einen Überblick über die normative und tatsächliche Ausgestaltung von Disziplinarmassnahmen und besonderen Sicherheitsmassnahmen in 22 Schweizer Gefängnis-Anstalten.

Sarah Montani und Franz Kummer berichten vom Ärger im Umgang mit elektronischer Post und zeigen probate praktische Mittel zum sinnvollen Umgang mit E-Mail auf («Vor E-Mail sind wir alle gleich»).

Mit besten Grüssen

Nils Güggi

Koordination Jusletter